Zu viele liegengelassene Chancen – HSG unterliegt in Grebenstein deutlich
HSG Hofgeismar/Grebenstein – HSG Fuldatal/Wolfsanger 29:17 (16:7)
Am Sonntagnachmittag war die HSG Fuldatal/Wolfsanger in der Kreissporthalle Grebenstein zu Gast. Am Ende stand eine deutliche 17:29-Niederlage (7:16). Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und setzten sich früh auf 5:1 ab. Auch die Auszeit in der sechsten Minute brachte nicht die erhoffte Wende. Im Angriff fehlte der HSG die Ruhe, die Aktionen sauber zu Ende zu spielen, dazu das nötige Durchsetzungsvermögen im Eins-gegen-eins. Hundertprozentige Abschlussmöglichkeiten blieben ungenutzt – so wuchs der Rückstand bis zur Pause auf 7:16. Nach dem Seitenwechsel folgte die beste Phase des Spiels: Zwischen der 32. und 39. Minute stand die Abwehr deutlich kompakter, ließ in diesen Minuten nur einen Gegentreffer zu und arbeitete konsequent gegen den Ball. Die HSG verkürzte in dieser Phase von 10:17 auf 13:18 und war wieder in Schlagdistanz. Die Gastgeberinnen blieben jedoch geduldig, zogen über 22:13 erneut davon und brachten den Vorsprung sicher über die Zeit. Hervorzuheben ist die starke Leistung von Natalie Hueck im Tor, die ihr Team mit mehreren guten Paraden lange im Spiel hielt. Beste Werferin war Sabine Becker, die mit neun Treffern und einer sehr guten Trefferquote überzeugte. An dieser Stelle gute Besserung an Annelie Brockmann – wir hoffen, dich bald wieder auf der Platte zu sehen. Nun gilt es, die stabilen Abwehrphasen über 60 Minuten zu konservieren und im Angriff ruhiger und konsequenter zu Ende zu spielen.
Hueck, Wolfram – Efinger (2/2), Zintel (1), Ullrich, Becker (9/1), Rudolph (2), Wachter, Graß, Brockmann (3), Ziehe, Koch, Dornemann
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