HSG findet nach starkem Beginn nicht zurück ins Spiel - Kampfgeist und Aufholjagd wurden nicht belohnt
HSG Fuldatal/Wolfsanger – SVH Kassel 29:40 (14:18)
Am Sonntagabend empfing die HSG Fuldatal/Wolfsanger in der Sporthalle Eichhecke zum Saisonstart den SVH Kassel. Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn mussten sich die Gastgeberinnen am Ende deutlich mit 29:40 (14:18) geschlagen geben. Die HSG erwischte einen guten Start in die Partie. Nach Treffern von Johanna Drath und Rebecca Graß entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch. Über 3:3 und 6:6 konnten sich die Gastgeberinnen zwischenzeitlich sogar eine 9:7-Führung erspielen. Vor allem Janine Schmidt zeigte sich in dieser Phase treffsicher und steuerte mehrere Treffer bei. Doch anschließend riss der Faden. Der SVH Kassel erhöhte den Druck und nutzte eine Schwächephase der HSG konsequent aus. Aus dem 9:7 wurde innerhalb weniger Minuten ein 10:13. Auch eine Auszeit der HSG konnte den Lauf der Gäste zunächst nicht stoppen. Durch technische Fehler und unvorbereitete Würfe der HSG baute der SVH seinen Vorsprung auf 14:18 aus. Nach dem Seitenwechsel gelang es der HSG zunächst nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Kassel blieb konsequent und zog bis zur 38. Minute auf 15:24 davon. Die Gastgeberinnen gaben sich jedoch nicht auf und zeigten anschließend noch einmal Kampfgeist. Zwischen der 40. und 44. Minute kämpfte sich die HSG mit mehreren Treffern in Folge von 17:24 auf 21:25 heran. Doch der SVH hatte an diesem Abend die passende Antwort parat. Mit schnellen Treffern über die erste Welle und konsequent genutzte Lücken über die Halbpositionen, setzte sich der SVH wieder deutlich ab. Trotz weiterer Treffer der HSG war der Rückstand nicht mehr aufzuholen. Am Ende stand eine deutlich zu hohe 29:40-Niederlage auf der Anzeigetafel. Positiv hervorzuheben ist, dass die HSG trotz des zwischenzeitlich deutlichen Rückstands bis zum Schluss kämpfte und sich nicht aufgab. Besonders Janine Schmidt mit acht Treffern, Julia Ziehe mit fünf Toren sowie Svenja Zintel und Johanna Drath mit jeweils vier Treffern trugen sich mehrfach in die Torschützenliste ein. Nach einem guten und ausgeglichenen Beginn verlor die HSG im Laufe der ersten Halbzeit den Zugriff auf das Spiel. Die kämpferische Leistung und die Aufholjagd Mitte der zweiten Hälfte zeigen jedoch, dass die Mannschaft Potential besitzt. Nun gilt es, weiter am Zusammenspiel im Angriff und den Absprachen in der Abwehr zu arbeiten um im nächsten Spiel über 60 Minuten konsequenter aufzutreten.
Hueck, Wolfram – Zintel (4), Ruch (1), Wachter (3), Schmidt (8/3), Pfeil, Ziehe (5), Drath (4), Dornemann, Graß (3), Koch (1)
Kommentare