Sicherer Sieg nach verhaltenem Beginn

HSG FuWo - Eschwege TSV 36:23 (16:10)


Am vergangenen Samstag empfing die HSG Fuldatal/Wolfsanger die Gäste von der Werra aus Eschwege, welche die letzten beiden Spiele gewonnen hatten. Man war also an der Eichhecke gewarnt und wusste, dass Eschwege alles daran setzen würde, mit etwas zählbaren nach Hause zu fahren. Die HSG Fuldatal/Wolfsanger hatte sich deshalb viel vorgenommen und wusste, dass der Gegner insbesondere über Kreisanspiele sowie jedwede Möglichkeit der 1. und 2. Welle zum Erfolg kommen wollte. Des Weiteren sollten leichte Tore aus dem Rückraum möglichst verhindert werden. Timo Krätzig war wie schon letztes Wochenende erkrankt, so dass Jan Hochapfel aus der 2. Herrenmannschaft wieder zum Einsatz kam. Der junge Lars Pietz wurde nach seiner Erkrankung zunächst noch geschont.

Die ersten Minuten des Spieles waren dann, zumindest was den Angriff betraf, gar nicht nach dem Geschmack des Trainergespanns. Das erste Fuldataler Tor der Partie erzielte dann Rechtsaußen Tobias Barth nach 6:37 Minuten zum 1-1. Vorausgegangen war eine gute und aggressive Abwehrarbeit, in deren Verlauf schon einige Bälle erkämpft werden konnten, welche aber nach dem Sprichwort „Wie gewonnen so zerronnen“ überhastet verworfen bzw. dem Gegner durch technische Fehler wieder überlassen wurden. In der Folge blieb das Spiel bis zur 19. Minute (8-8) ausgeglichen. Dann folgte in den kommenden sieben Minuten durch jeweils zwei Tore von Maximilian Simon, Paul Helbing sowie Tobias Barth der vorentscheidende Zwischenspurt zum 14-9, wobei gerade im Abschluss konzentrierter zur Sache gegangen wurde. Mit 16-10 wurden dann die Seiten gewechselt und das Tempo sollte in der zweiten Halbzeit weiter hochgehalten werden.

Nach dem Wechsel hielt die HSG den Gegner bis zur 48. Minute weiter bis zum 25-19 auf gleichbleibenden Abstand und setzte sich dann durch Tore von Jan Grebe, Fynn Welch, Nils Gericke sowie Philip Scholz erstmals mit -10- Toren (52. Minute) ab.

Am Ende stand ein verdienter 36-23 Erfolg für die Fuldataler zu Buche, welcher nach anfänglichen Schwierigkeiten letztendlich nie in Gefahr geriet. Erfreulich war auch, dass Louis Feckler nach seiner Verletzung wieder zu alter Stärke in Abwehr und Angriff gefunden hat.

Der Schlüssel zum Erfolg lag diesmal in der über weite Strecken konsequenten Abwehrarbeit nach den Vorgaben der Trainer sowie eine sich steigernde Offensivleistung mit schnellem Umschaltspiel.

Hier gilt es in den nächsten Wochen weiter dran zu arbeiten, um so über das mannschaftliche Kollektiv weiter erfolgreichen und attraktiven Handball den Zuschauern zu bieten.

Nächste Woche geht es dann zu den zurzeit vom Verletzungspech arg gebeutelten Hünfeldern, welche aktuell mit 10-20 Punkten auf dem viertletzten Tabellenplatz stehen. Das Hinspiel konnte die HSG Fuldatal/Wolfsanger 36-29 gewinnen, jedoch wurde der klare Sieg erst in der Schlussviertelstunde herausgespielt. Besonders schmerzlich wiegt bei den Hünfeldern der Ausfall von Felix Kircher, der sich Anfang Dezember schwerer verletzte und bis dato die Torschützenliste der Landesliga Nord mit 94 Toren angeführt hatte! Daneben sind Jannik Bacchus sowie Fabian Sauer die Dreh – und Angelpunkte im Hünfelder Spiel. Auch Lennert Sitzmann, der reaktivierte Alexander Unglaube und der junge Justus Gute sind nicht außer Acht zu lassen. Alles in allem ist die HSG Fuldatal/Wolfsanger gut beraten den Gegner nicht an seinem Tabellenstand zu messen, sondern immer im Hinterkopf zu haben, dass auswärts die Trauben höher hängen und Siege kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis harter Trainingsarbeit sind.


Spielfilm: 5-5 (16.), 8-8 (19.), 14-9 (26.), 16-10 (30.), 22-14 (37.), 25-19 (48.), 30-20 (52.), 36-23 (60.).


Tor: N. Huth, S. Schäfer

Feld: J. Hochapfel (1), M. Witzel (1), L. Feckler (3), M. Simon (5), F. Welch (2), P. Scholz (3), J. Grebe (3), T. Barth (6), N. Gericke (2), A. Rudolph (5), P. Helbing (5), T. Welch (n.e.)


Bericht: Frank Janotta

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