Unnötige Niederlage

HSC Zierenberg - Damen II 16:14 (7:8)

Am Sonntag, den 18. November, traf die HSG FuWo II auf den gastgebenden HSC Zierenberg. Schon vor dem Spiel war klar, dass es kein einfaches Spiel wird und die Mannschaft gewinnt, die mehr Kampfgeist zeigt und auch mal „dahin geht, wo es weh tut“, wie Trainer Max Lorch immer sagt.


In den ersten Spielminuten setzte sich der HSC Zierenberg mit 2 Toren von der HSG FuWO ab. Die anfänglichen Unaufmerksamkeiten in der Abwehr wurden sofort bestraft. Erst dann wachte die HSG auf und konnte in der 7. Minute den kleinen Vorsprung des Gastgebers aufholen. Besonders Cassandra Stettin zeigte in dieser Phase eine starke Leistung und konnte allein 7 Treffer in der ersten Halbzeit beisteuern.

Im Angriff wurden die Lücken im gegnerischen Verbund gut ausgespielt, sodass eigentlich die Tore für die HSG hätten fallen müssen. Doch die Würfe aufs Tor waren zu ungenau, weshalb man sich verdient nicht absetzen konnte.

Dazu kam noch, dass unseren sonst so sicheren 7- Meter-Schützinnen in diesem Spiel die Nerven versagten.


Ab der zehnten Minute stand die Abwehr dann zunehmend stabiler und auch die Torhüterin Marlies Groenewold konnte mit einer super Leistung glänzen und viele Chancen der Gegnerinnen vereiteln.

In den letzten Sekunden der ersten Halbzeit verwandelte Cassandra Stettin noch einen Tempogegenstoß und sicherte der HSG eine 8:7-Halbzeitführung.

Schon in der ersten Halbzeit wurde klar, dass die HSG an diesem Tag mit dem eigenen Abschluss haderte. Zahlreiche vergebene Chancen verhinderten eine höhere Führung.

Diese Punkte wurden in der Kabine besprochen und die Mannschaft war motiviert, sich endlich deutlich abzusetzen und die zwei Punkte zu sichern.


In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit schlief die Fudataler Abwehr, weshalb die Gegner zu einfach zwei Tore aus dem Rückraum erzielten.

Nach erneutem Rückstand (33. 9:8) gelang es der HSG diesen schnell wieder aufzuholen. Dieses relativ ausgeglichene Spiel hielt bis zur 51. Minute (12:14) an.

Von da an wendete sich das Spiel erneut und der HSC Zierenberg erzielte gleich 3 Tore hintereinander und führte so mit einem Tor. Zuzuschreiben war dies der Abwehr, die nicht konsequent zupackte und den Gegnerinnen 2 Tore durch 7-Meter ermöglichten.

In den letzten 2 Minuten gab die HSG nochmal alles. Man wollte das Spiel wenigstens mit einem Unentschieden beenden und es schien fast so, als wäre dies auch noch möglich.

Die HSG war im Ballbesitz und erzielte sogar ein Tor, welches aber von der Schiedsrichterin abgepfiffen wurde. An Stelle des gerechtfertigten 7-Meters für uns gab es lediglich einen Freiwurf, der leider zu keinem weiteren Erfolg führte.

In den letzten 2 Sekunden konnte der HSC Zierenberg noch einmal die Abwehr ausspielen und gewann somit mit 16:14 gegen die HSG.


Abschließend kann festgestellt werden, dass keine Mannschaft konsequent genug gespielt hat, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Besonders ärgerlich und fragwürdig waren einige Schiedsrichterentscheidungen, welche letztendlich auch spielentscheidend waren. Diesbezüglich wurde von unserem Trainertrio Einspruch eingelegt. Ob dieser Erfolg hat, wird sich zeigen.

Allerdings muss sich die HSG auch eingestehen, dass bei besserer Chancenverwertung in der Anfangsphase dieser Spielausgang völlig überflüssig war.


Das nächste Spiel findet am 02.12.18 gegen den ungeschlagenen Gegner Bad Zwesten in auswärtiger Halle statt. Die HSG hofft auch in diesem Spiel auf gute Unterstützung und bedankt sich abschließend für diese in Zierenberg.


Tor: Marlies Groenewold, Laura Dezutter

Feld: Cassandra Stettin (11), Antonia Schäffer, Vanessa Pott, Julia Nehm (1), Julia Humburg (1), Theresa Kiehne, Antonie Thöne, Sara-Feryal Dyck, Sabrina Hartmann (1), Marina Arend, Sophia Osterberg


Bericht: Julia Nehm

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