Dämpfer für die Euphorie der letzten Wochen

TV Hersfeld - HSG FuWo 31:26 (15:11)


Nach drei Siegen aus den ersten drei Saisonspielen ging die HSG hoch motiviert an die bevorstehende Aufgabe in Hersfeld heran. Der TV Hersfeld startete zwar mit zwei Siegen in die Saison, verlor allerdings zuletzt ein wenig überraschend in Körle. Dennoch wusste man, dass es kein leichtes Spiel werden würde.


Hatte man in den vergangenen Spielen immer wieder Startschwierigkeiten, so begann man diesmal mit einem Musterstart. In der fünften Spielminute führten die Gäste bereits mit 3:0. Gestützt auf eine zu dieser Zeit starken Abwehr, gelangen in Verbindung mit einem überragenden Stefan Schäfer im Tor der HSG einige Ballgewinne, die in eigene Tore umgemünzt werden konnten. Doch nach und nach gerieten die Offensivbemühungen ins Stocken und man tat sich sichtlich schwerer klare Torchancen herauszuspielen. Zudem wurden P. Scholz zwei Treffer abgepfiffen, da er im Kreis abgestanden haben solle. In der Folge bekam die HSG auch in der Defensive immer weniger Zugriff, sodass sich immer wieder große Lücken für die Gastgeber offenbarten. Zwar konnte S. Schäfer den ein oder anderen freien Wurf des TVH vereiteln, doch man konnte diese Ballgewinne nicht in Tore umwandeln. Folgerichtig kam der TVH nach und nach heran, sodass in der 12. Minute der 4:4-Ausgleichstreffer fiel. In dieser Phase deutete sich erstmals an, wie das Spiel sich entwickeln sollte. So erhielt die HSG die ersten beiden von insgesamt sieben (!) 2-min.-Zeitstrafen, während die Gastgeber an diesem Tag lediglich zwei (!) Zeitstrafe hinnehmen mussten. Immer seltener gelangen der HSG Ballgewinne in der Defensive, sodass sich der TVH von 4:4 über 8:4 auf 15:11 bis zur Pause absetzen konnte.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste Hälfte endete. Bereits in der 34. Minute hatte man die nächsten beiden Zeitstrafen erhalten und musste erneut in doppelter Unterzahl agieren. Darüberhinaus wurden dem TVH zwei 7-Meter-Strafwürfe zugesprochen. Dies waren zwei von insgesamt acht (!) Strafwürfen der Gastgeber, während die HSG lediglich einen (!) Strafwurf zugesprochen bekam. Einer der wenigen Lichtblicke an diesem Tag war immer wieder M. Simon, der auch in schwierigen Phasen einfache und wichtige Tore durch starke Einzelaktionen erzielen konnte. Insgesamt traf er ganze zehn Mal und war erfolgreichster Torschütze der Gäste. Die zweite Hälfte war von einigen 2-min.-Zeitstrafen gegen die Gäste geprägt, sodass man kaum zu seiner Stärke, dem Tempospiel, finden konnte. Durch die häufigen Unterzahlsituationen gestalteten sich Ballgewinne sehr schwierig, worunter das Tempogegenstoßspiel leiden musste. Lediglich in der 52. Minute keimte ein letztes Mal Hoffnung bei den Gästen auf als M. Witzel auf 26:23 verkürzen konnte. In der Folge startete der TVH allerdings einen 3:0-Lauf und setzte sich auf 29:23 ab. In den verbleibenden Minuten gelang es der HSG nicht, erneut in Schlagdistanz zu kommen, weshalb man sich folgerichtig mit 31:26 geschlagen geben musste.


Alles in allem zeigten die Gäste keine besonders gute Leistung, welche durch einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen unterstützt wurde. Hier wurde mit zweierlei Maß gemessen, was die Fakten bezüglich Zeitstrafen und Strafwürfe belegen. Des Weiteren war der HSG das verletzungsbedingte Fehlen von N. Gericke und L. Feckler im Rückraum anzumerken. Dennoch gilt es in der kommenden Woche hart zu arbeiten, um den schwachen Auftritt am nächsten Wochenende vor heimischer Kulisse gegen die TSG Dittershausen vergessen zu machen.

Die HSG bedankt sich bei den mitgereisten Zuschauern und hofft auch am Samstag, den 19.10., auf lautstarke Unterstützung. Anpfiff wird an der Eichhecke um 18 Uhr sein.


Tor: S. Schäfer, N. Huth

Feld: P. Scholz (3), M. Witzel (3), P. Helbing (2), M. Simon (10), A. Rudolph (4/1), F. Welch (1), T. Welch (1), T. Barth, J. Grebe (2), T. Krätzig, J. Fischer


Bericht: Nico Huth

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